Mittendrin beginnen: Kolosserbrief Kapitel 1, Vers 15

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.

Er…damit ist Jesus Christus gemeint. Das geht aus den Versen davor hervor. Ab Vers 12:

„…dankt dem VATER, der uns tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines LIEBEN SOHNES, in welchem wir haben die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, welcher IST DAS EBENBILD DES UNSICHTBAREN GOTTES…“

Wer sind Vater und Sohn? Ganz klar: bereits in Kapitel 1, 3 wird gesagt:

„Wir danken GOTT, dem VATER unseres HERRN JESUS CHRISTUS….“

Der SOHN JESUS CHRISTUS ist also der Erstgeborene, noch bevor irgendetwas oder jemand geschaffen war in dieser Welt, war der SOHN da. Und der ist das EBENBILD seines Vaters, des unsichtbaren Gottes. Aber unsichtbar war Jesus nicht. Er war durchaus sichtbar und greifbar. Er tauchte in dieser Welt in menschlicher Gestalt auf, was ja eigentlich unmöglich sein müsste, weil Gott ja so unendlich viel größer sein muss als diese kleine Welt (gemeint ist das gesamte Weltall auch mit). Er hat sich offensichtlich SEHR KLEIN gemacht, um uns sichtbar zu erscheinen.

Aber es kommt wohl auch nicht auf die sichtbare Materie an, wie an anderer Stelle Fleisch und Blut als vergänglich und auf Dauer nicht relevant bezeichnet werden (I.Korintherbrief 15,50). Sondern auf das WESEN GOTTES. An Jesus kann man sehen, wie der Vater zu uns ist, wie er mit uns umgeht. SEIN und TUN Gottes, des Schöpfers, des Vaters Jesu Christi und aller Glaubenden, sind entscheidend und werden an Jesus deutlich. Im Johannesevangelium sagt Jesus das fortwährend: z.B. Johannes 14,9:

„Wer mich gesehen hat, der hat den Vater gesehen.“

(Lies ruhig, was da noch runterherum steht!) Jesus ist in die Welt gekommen, um uns den Vater, also den Schöpfer allen Lebens und eben Gottes Wesen zu zeigen. JESUS ist SEIN EBENBILD.

Jesus zu kennen, bedeutet Gott, den Vater und Schöpfer zu kennen. Es gibt keinen besseren Weg. Vielleicht entdeckt der eine oder andere in Gottes großen Wunderwerken der Natur sein schöpferisches Wesen. Was er dann aber noch nicht weiß, ist, wozu Gott diese Welt erschaffen hat.

Beginnen wir mit Jesus. Versuchen wir, ihn so gut wie möglich kennenzulernen. Dazu lesen wir die Berichte über ihn in den Evangelien.

Ich beginne bei Matthäus. Und unsere Frage lautet immer, was an Jesus zeigt uns, wie Gott, der Vater Jesu Christi, IST und was er WILL und TUT.

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Lies gerne noch einmal:

Kolosser 1,12-20

Johannes 14,1-10

Die Texte sind kompliziert, also frag gerne nach. Wenn du Anfänger im Glauben und im Bibellesen bist, lass es bei den angegebenen Versen. Mehr würde nur verwirren. Alle anderen dürfen sich gerne zum Forschen angepiekst fühlen. 😀

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